News zum Thema LTE-Ausbau

16.05.17 - Stellungnahme an die Schaumburger Nachrichten zur aktuellen Entwicklung

Die Schaumburger Nachrichten baten uns um eine Stellungname bezüglich der aktuellen Entwicklung in Sachen LTE Funkmast der Telekom, da der Gemeinde ein Alternativstandort vorgeschlagen wurde. 

Nachfolgend nun ein Auszug unserer Email an die Schaumburger Nachrichten:

Der Gemeinde wurde vor Kurzem ein Alternativstandort vorgestellt:

https://www.google.de/maps/@52.3488909,9.1480933,413m/data=!3m1!1e3

Auf der Hauptstraße 19 in Niedernwöhren, etwa 200 bis 250 Meter entfernt, befindet sich jedoch ein Kindergarten!

Herr Meyer von der Telekom hatte sich in dem besagten Termin gewundert, dass seine Technik-Kollegen genau dort, in unmittelbarer Umgebung eines Kindergartens, einen Funkmast geplant hatten. 
Der Telekom-Mitarbeiter hat damit zwar den Anwesenden implizieren können, dass der Standort auf der Dorfstraße 17 das "kleinere Übel" sei, doch ist das aus unserer Sicht nicht zu ende gedacht.

An beiden vorgeschlagenen Standorten wohnen viele Kinder bzw. Heranwachsende, die dort sehr viel mehr Zeit verbringen, als dies in einer vormittäglichen Betreuung in einem Kindergarten der Fall ist.

Die Meerbecker Schule und der Kindergarten sowie die Kinderkrippe sind von der Dorfstraße 17 lediglich 300 bis 350 Meter entfernt.

Diese Kinderstätten sind  bereits durch den Vodafone-Funkmast auf der Hauptstraße 4 gehandicapt, welcher lediglich 250 bis 300 Meter entfernt liegt.

Darum ist es sehr verwunderlich, warum der Alternativstandort plötzlich als suboptimal betrachtet wird, ein Funkmast auf der Dorfstraße 17 jedoch akzeptabel erscheint. 

Beide Standorte halten wir deshalb für völlig unakzeptabel.

Zudem hatten wir mit Herrn Meyer von der Telekom telefonisch Kontakt. 
Er hatte uns mitgeteilt, dass die Telekom nun alle Planungen für die Umsetzung durchführt um schließlich einen Bauantrag für die Dorfstraße 17 zu stellen. 

Ganz offensichtlich hat sich auch der Grundstücksinhaber nicht von den Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger abbringen lassen, dieses sicherlich finanziell einträgliche Geschäft mit der Telekom aufzugeben. 
Besonders pikant daran ist, dass es sich hierbei um ein Ratsmitglied handelt und obendrein noch um ein Mitglied des Bauausschusses der Gemeinde! 
Es bleibt nur zu hoffen, dass sich jenes Ratsmitglied in allen kommenden Abstimmungen zu dem Thema neutral verhält.

Die Mobilfunkinfrastrukturen und -techniken müssen und sollen wachsen! 
Dem wollen wir uns, dies sei nochmal ausdrücklich erwähnt, gar nicht verwehren. 

Es gilt jedoch sinnvolle Konzepte für die Bevölkerung zu finden, anstatt finanziell interessante Standorte für die Telekom zu schaffen. Von dem geplanten Standort partizipieren am Ende zwei Parteien. Zum einen der Mobilfunkbetreiber, da die Investitionen für diesen Standort besonders niedrig sind (wie Herr Meyer auf der Infoveranstaltung 2016 verdeutlichte) und natürlich der Vermieter bzw. Verpächter. 

Andere Grundstücksinhaber, um einen solchen Funkmasten herum, müssen sich auf Wertverluste Ihrer Grundstücke und Immobilien einrichten und dürfen die möglichen gesundheitlichen Risiken in Kauf nehmen.
Gleichzeitig wird in Kauf genommen, dass das dörfliche Bild durch einen freistehenden Funkmast stark beeinträchtigt wird.

Die Kommune hat die Möglichkeit den Planungszielen der Betreiber (möglichst günstiger Standort im  Rahmen seines Versorgungsziels/Suchkreises) die Komponente Strahlungsminimierung/Vorsorge hinzufügen. 
Dies erfolgt über einen entsprechenden Beschluss im Gemeinderat zur Aufnahme des sogenannten Dialogverfahrens mit den Betreibern zur Standortfindung.

Dazu nachfolgender Link:

Der Gemeinderat sollte unserer Meinung nach dringend von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen, um im Sinne der Bürgerinnen und Bürger einen Standort zu finden und auch für die weitere Zukunft Einfluss nehmen zu können.

22.11.16 - Prüfung von Alternativstandorten noch nicht abgeschlossen

Es gibt bisher noch keinen verbindlichen Status in Sachen eines Alternativstandortes zur Dorfstraße 17.

Die Telekom hat zwischenzeitlich geprüft, ob sie den Vodafone-Funkmasten (Sölters Mühle - Hauptstraße in Meerbeck) mit nutzen kann. Dies ist nicht möglich, da dieser bereits zu voll ist.

Aus unserer Sicht wäre dieser Funkmast auch nur eine suboptimale Lösung gewesen, da sich dieser amRande eines Wohngebietes befindet. Ein Vorteil wäre jedoch gewesen, dass man die Mobilfunkdichte hätte konsolidieren können und keinen "Funkmast-Wildwuchs" im Dorf entstünde. Gesamtheitlich betrachtet hätte dies zu einer Reduzierung der Belastung geführt .

Die DTAG prüft noch einen weiteren Standort für die Gemeinde Meerbeck. Hierüber konnte uns Herr Meyer jedoch noch keine Auskunft erteilen, da sich dies in der Prüfungsphase befindet.

08.09.16 - Vorschläge für Alternativstandorte eventuell im Oktober

Im Gespräch mit unserem Ansprechpartner bei der Deutschen Telekom, Herrn Werner Meyer, konnten wir erfahren, dass die Suche nach einem Alternativstandort für einen LTE-Funkmast immer noch aktuell ist, sich jedoch noch keine kommunizierbaren Ergebnisse präsentieren lassen.

Herr Meyer stellte uns in Aussicht, dass es im Oktober Ergebnisse dazu geben kann. Wir halten hierzu natürlich auf dem Laufenden.

04.08.16 - Schaumburger Nachrichten berichten

Die Schaumburger Nachrichten haben das Thema erneut redaktionell aufgegriffen und berichten in ihrer heutigen Ausgabe über den aktuellen Stand.

Zum Artikel auf SN-Online.de: LINK

03.08.16 - Telekom prüft Alternativstandorte

Nach Aussage von Herrn Werner Meyer, einem der zuständigen Mitarbeiter für die Planung des Ausbaus seitens der Telekom, wurden vorerst alle weiteren Schritte für den Bau eines Funkmasten auf der Dorfstraße 17 eingestellt.

Zur Zeit recherchiert die Telekom nach Alternativstandorten für eine LTE-Lösung. Herr Meyer hat zwar im Gespräch mit Herrn Prahm erwähnt, dass dies keine Garantie sei dass das Projekt an einem anderen Standort umgesetzt wird, trotzdem ist dies zunächst eine erfreuliche Entwicklung und bestärkt uns in unserem Bestreben den Mobilfunkausbau in unserer Gemeinde sinnvoll mitzugestalten.

15.06.16 - Schaumburger Nachrichten berichten

Die Schaumburger Nachrichten haben das Thema aufgegriffen und in Ihrer Mittwochsausgabe einen Bericht zu der Informationsveranstaltung und zum Sachverhalt veröffentlicht. Die Redakteurin ging ebenfalls auf die rechtliche Situation ein und verwies auf das bundesweite Emissionsschutzgesetz, welches Grundlage des Mobilfunk Vorsorgekonzeptes ist. 

Zum Artikel auf SN-Online.de: LINK 

13.06.16 - Informationsveranstaltung zum LTE-Ausbau Telekom

Die Informationsveranstaltung über den geplanten LTE-Ausbau war gut besucht.

Herr Werner Meyer, ein Mitarbeiter der Telekom, erläuterte den Anwesenden den Planungsstand zum Neubau des LTE-Funkmasten auf der Dorfstraße 17. Dabei betone er, dass für die Telekom rein wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend sind (zentrale Lage und verhältnismäßig geringe Investitionskosten seitens der Telekom). Anschließend hatte Herr Michael Prahm (Mitinitiator der Bürgerinitiative "LTE-Ausbau sinnvoll planen") Gelegenheit dem Auditorium die Bedenken gegenüber diesem Projekt vorzutragen.

Einleitend wurde darauf hingewiesen, dass der DSL-Ausbaustand (Festnetzbereich) in Meerbeck hervorragend ist und die Anwohner nicht auf mobile Datenverbindungen angewiesen sind. Neben den zu erwartenden finanziellen Einbußen der umliegenden Immobilienbesitzer ging Herr Prahm auf die gesundheitlichen Risiken eines Funkmasten mitten im Wohngebiet ein. Abschließend verwies er auf das "Mobilfunk Vorsorgekonzept" als Lösungsmöglichkeit, wie der Gemeinderat sich aktiv an einer Standortauswahl beteiligen kann. 

10.06.16 - 18 m hoher Funkmast im Wohngebiet geplant!

Die Telekom plant auf der Dorfstraße 17, mitten im Wohngebiet (tituliertes Mischgebiet) unserer Gemeinde, einen LTE-Funkmasten! Hierzu findet am 13.06.2016 im "Alten Krug" in Meerbeck eine Informationsveranstaltung der Telekom statt. Dieser Funkmast muss unserer Meinung nach an diesem Standort verhindert werden, so dass wir am 09.06.2016 unsere Brügerinitiative gegründet haben und folgenden Flyer in der Gemeinde verteilt haben:

Flyer - LTE-Ausbaus sinnvoll planen vom 09.06.2016