Mobilfunkstruktur in Meerbeck

Die Mobilfunktechnologie wurde ürspünglich dazu entwickelt, um Unterwegs telefonieren zu können. Dies hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und die mobile Internetanbindung ist immer wichtiger geworden.

Man kann über seine entsprechend ausgerüsteten Endgeräte (Smartphone, eventuell Tablet oder Notebook) überall, an dem der Empfang über seinen Mobilfunkdienstleister zur Verfügung steht, Internetdienste nutzen. Diese Verbindung wird vom Endgeräte zur der nächst gelegenen Funkstation aufgebaut und macht eine sogenannte Datenkarte (SIM-Karte eines Mobilfunkanbieters mit Datentarif) notwendig.

Die Datentarife der Mobilfunkdienstleiter haben jedoch einen gravierenden Nachteil:

Diese Tarife werden zwar immer als FLAT bezeichnet, suggerieren eine unlimitierte Nutzbarkeit der Internetdienste, sind das aber nur bedingt.

Jeder Datentraif hat, je nach Basispreis, eine ganz bestimmte Datenmenge pro Monat inklusive. Ist diese aufgebraucht, dies ist heutzutage schon mit dem Download eines einziges Spielfilmes problemlos möglich, wird die Bandbreite auf 64 kbit/s im Download und 16 kbit/s im Upload reduziert. Mit diesen Bandbreiten kann man heutzutage noch nicht einmal mehr im Internet surfen, es sei denn man hat extrem viel Geduld.

Ist dieses Datenlimit erreicht, muss ein neues Datenpaket beim Mobilfunkdienstleister gebucht werden.

Der Internetzugang über eine Mobilfunkkarte kann also sehr hohe Kosten verursachen!

Die Mobilfunkdatentechnik, insgesondere die LTE Technik, stellt dem Anwender sehr hohe Bandbreiten (schnelle Internetanbindung) zur Verfügung. Gleichzeitig ist die gewohnte Nutzung wie im Festnetzbereich nicht möglich oder extrem teuer.

Darüber hinhaus hat die Mobilfunkdatentechnik einen weiteren entscheidenden Nachteil:

Alle Anwender, die innerhlab einer Funkzelle aktiv sind, teilen sich die Bandbreite des betreffenden Funkmasten. Man spricht von einem "shared medium". Der geplante Funkmast auf der Dorfstraße 17 würde einen großen Bereich der Gemeinde abdecken, gleichzeitig müssten sich dabei alle Telekom-Kunden diese Banbbreite teilen. Die LTE-Tarife und Angaben zu den Bandbreiten sind ausschließlich Maximalangaben. Die Entfernung zur Basisstation, Frequenz, Kanalbreite oder Funkhindernisse beeinflussen außerdem die umworbenen Maximalbandbreiten negativ. 

Zusätzlich haben wir im Mobilfunkbereich das Problem, dass alle Anbieter (O2&E-Plus, Vodafone & T-Mobile) ihre eigene Mobilfunkstruktur aufbauen. Gelegentlich kommt es zwar vor, dass mehrere Anbieter an einem Funkmasten ihre Technik betreiben, dies ist jedoch die Ausnahme. 

Die Mobilfunkdienstleister bauen ihre Infrastruktur jeweils eigenständig aus. Das führt dazu, dass unnötig viele Sendemasten und Funkstationen entstehen!

Dies ist derzeit in unserer Gemeinde der Fall und stellt ein weiteres Problem für uns Anwohner dar! 

Darüber hinaus wird für viele Bürgerinnen und Bürger der finanzielle Aspekt eine große Rolle spielen!