Gesundheitliche Bedenken

Wie groß auch immer das Risiko für uns und unserer Kinder ist, wir dürfen nicht zulassen, dass sich dieses durch den Betrieb eines solchen Funkmastes mitten im Dorf erhöht!

Ein Funkmast strahlt in einem bestimmten Winkel ab, so dass die umliegende Umgebung mit Internet- und Telefondiensten versorgt werden kann. Durch diesen Abstrahlwinkel ist das Gelände in direkter Umgebung sehr moderat belastet, die gleich drumherum liegende Umgebung dafür umso intensiver!

In den vergangenen Jahren hat die Mobilfunkindustire einige Studien mitfinanziert, die zu dem Ergebnis kamen, dass die eingesetzte Funktechnik ungefährtlich ist. 

Unabhängige Studien kommen zu anderen Ergebnissen. Hier lässt sich eine ähnlich gute Lobbyarbeit vermuten, wie z.B. die Tabakindustrie über Jahrzehnte erfolgreich durchführte. Heutezutage würde niemand mehr der Aussage wiedersprechen, dass der Tabakgenuß krebserregend ist!

Eine im letzten Monat (Mai 2016) in Teilen veröffentlichte US-Studie des National Toxicology Program (NTP), hat vorangegangene Ergebnisse anderer unabhängiger Institute und Untersuchungen in der Aussage bestätigt, dass Mobilfunkstrahlung DNS-Strangbrüche verursacht und zu Krebs führen kann. 

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Die europäischen Medien verhalten sich, im Gegensatz zu den US-Amerikanischen, noch sehr zurückhaltend. Die Reaktionen der American Cancer Society, führender Krebsforscher weltweit, im ConsumerReport und in den MicrowaveNews sind jedoch eindeutig und beunruhigen zunehmend!

Auszug aus der Stellungnahme der American Cancer Society:

"Jahrelang wurde das Verständnis zu potenziellen Risiken von Mobilfunkstrahlung durch das Fehlen guter wissenschaftlicher Studien behindert. Bei diesem Bericht des National Toxicology Program (NTP) handelt es sich um gute Wissenschaft. Der NTP-Bericht, der einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und zwei Krebsarten herstellt, markiert einen Paradigmenwechsel in unserem Verständnis von Strahlung und Krebsrisiko. Diese Ergebnisse kommen unerwartet. Wir hätten nach unserem Verständnis nicht erwartet, dass nichtionisierende Strahlung diese Tumore verursachen könnte. Das ist ein klares Beispiel, das zeigt, warum ernsthafte Forschung bei der Einschätzung von Krebsrisiken so wichtig ist. Es ist interessant, festzustellen, dass frühe Studien zum Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Rauchen auf ähnlichen Widerstand stießen, da die damaligen theoretischen Argumente darauf hinwiesen, dass es keinen Zusammenhang geben könne."

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Die MicrowaveNews schreiben dazu unter anderem:

"Gegenwärtig wird unter US-amerikanischen Bundesbehörden darüber diskutiert, wie sie die Öffentlichkeit über die neuen Forschungsergebnisse informieren sollen. Hochrangige Manager des NTP meinen, dass diese Ergebnisse so bald wie möglich veröffentlicht werden sollten, da beinahe jeder ständig der Strahlung kabelloser Geräte ausgesetzt ist und deshalb bei jedem ein potenzielles Risiko besteht."

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Nachfolgend ein Auszug der Bioinitiatve Gruppe:

"Das National Toxicology Program (NTP) als Unterabteilung des National Institutes of Health (Behörde des USamerikanischen Gesundheitsministeriums) hat die größte Tierstudie zu Handystrahlung und Krebs abgeschlossen, die je durchgeführt wurde. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Expositionsintensitäten der Mobilfunkstrahlung innerhalb der aktuell zulässigen Sicherheitsgrenzwerte die „wahrscheinliche Ursache“ für Krebs im Bereich des Gehirns und des Herzens dieser Tiere ist."

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Darüber hinaus hatte die IARC, eine Teilorganisation der WHO, im Mai 2011 bereits Mobilfunk in die Kategorie 2B „potentiell krebserregend“ („possible carcinogens“) eingestuft. 

Zahlen des Robert Koch Institut zeigen, dass die Zahl der Neuerkrankungen für bösartige Tumore (Malignome) insgesamt, insbesondere für Leukämien und Tumore des Zentralnervensystems (ZNS) seit 1993 stetig ansteigt, jährlich etwa um 1%.

All diese Berichte, Studien und Warnungen sollten uns unter dem Gesundheitsaspekt besonders zu denken geben. Unsere Kinder dürften unfreiwillig das höchste Risiko in Kauf nehmen, da gerade durch das Wachstum die Anfälligkeit für solche Krebserkrankungen besonders hoch ist.

Zudem stellen Untersuchungen einen Zusammenhang zwischen z.B. unkonzentriertem Verhalten, dem BurnOut Syndrom und anderen neuerdings gehäuft auftretenden psychischen Erkrankungen bzw. Auffälligkeiten und der zunehmenden Strahlenbelastung her.

Wie groß auch immer das Risiko für uns und unserer Kinder ist, wir dürfen nicht zulassen, dass sich dieses durch den Betrieb eines solchen Funkmastes mitten im Dorf erhöht!